23. Februar 2010

- Rezension - Die Feuerzangenbowle - Heinrich Spoerl

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Titel: Die Feuerzangenbowle : Eine Lausbüberei in der Kleinstadt
Autor: Heinrich Spoerl
Gattung: Roman, Unterhaltungsroman
Verlag: Piper, 2003
ISBN: 3-492-23510-7 Pick It!





Erster Satz:
„Dieser Roman ist ein Loblied auf die Schule, aber es ist möglich, dass die Schule es nicht merkt“

Die Schulzeit – erinnern wir uns nicht alle gerne an diese Zeit zurück? Das denken sich zumindest sieben Herren bei einer Feuerzangenbowle. Alle bis auf Dr. Hans Pfeiffer. Hans Pfeiffer ist renommierter Berliner Schriftsteller, welcher im Gegensatz zu den anderen Gesellen, nicht auf einem öffentlichen Gymnasium sein Abitur gemacht hat. Er saß seine Kindheit Tag für Tag zu Hause auf dem Hof seines Vaters und hat Hausunterricht bekommen. Kurzum beschließen die Feuerzangenbowleherren den Herrn Pfeiffer nach Babenberg auf das Gymnasium zu schicken, wo er sein Leben als Pennäler  (Schüler) in vollen Zügen durchleben soll.

„Die Feuerzangenbowle“ ist schon seit Jahrzehnten in aller Munde. Der von Heinrich Spoerl im Jahre 1933 verfasste Roman ist die Vorlage von einem Film, welcher bis heute von Jung und Alt gerne geguckt wird. Obwohl Vorschriften und Sitten in der Schule in diesen 77  Jahren natürlich einen Wandel durchlebt haben, besticht sowohl der Film, als auch das Buch durch Schulstreiche, welche von damals bis heute zum Alltag vieler Schüler gehören. Dabei liegt der Witz in der Geschichte nicht unbedingt bei den Streichen, sondern viel mehr bei den Maßnahmen, die sich die Lehrer einfallen lassen, um sich manch eine Schande nicht eingestehen zu müssen.

Heinrich Spoerl schuf mit seinem Werk eine Parodie auf das Schulwesen, welche durch markante Charaktere besticht. Vor allen Dingen die Lehrer wurden eingehend skizziert, um ihre Eigenarten deutlich herauszustellen.  Dagegen werden die Schüler eher oberflächlich vorgestellt. Ein Klassenclown, die Klassenclique und der Klassenstreber dürfen dennoch nicht fehlen.

Es ist eine Lektüre, die einfach Freude macht zu lesen. Schnell wachsen einem sogar die Lehrer ans Herz, wie zum Beispiel Herr Professor Crey mit seiner etwas anderen Aussprache („Sä send albern“). Man lernt sich während des Lesens wieder neu kennen und erinnert sich schnell an die eigene Schulzeit zurück, auch wenn diese nicht allzu weit in der Vergangenheit liegt.

Doch wie der Autor so schön schließt, ist nichts an dieser Geschichte war, außer die Feuerzangenbowle und „wahr sind auch die Erinnerungen, die wir mit uns tragen; die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben.“

Fazit:
„Die Feuerzangenbowle“ ist nicht zu unrecht bis heute berühmt berüchtigt und Heinz Rühmann wir nicht zu unrecht mit diesem Filmklassiker der deutschen Filmgeschichte in Verbindung gebracht. Eine Pflichtlektüre für jeden, der es liebt gut unterhalten zu werden und bereit ist sich zu erinnern.

Bewertung: (5 von 5)

22. Februar 2010

- Ich lese gerade - Alice im Wunderland

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Nachdem ich die Feuerzangenbowle heute beendet habe, lese ich jetzt "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll. Denn nicht nur ich werde bald in den neuen Kinofilm von Tim Burton gehen und genau deshalb möchte ich das Buch vorher noch einmal gelesen haben. 

Ich habe eine Ausgabe von Weltbild, welche damals mit in dem Paket mit insgesamt 50 Weltklassikern war. Darin sind sehr schön Zeichnungen enthalten, die ihr unten sehen könnt.


- Zitat der Woche - Chinesisches Sprichwort

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In dieser Woche möchte ich euch kein direktes Zitat, sondern ein Chinesisches Sprichwort vorstellen. Als Andenken an die Frankfurter Buchmesse 2009 hängt dieser nach traditionellem Handwerk gedruckte Satz in meinem Zimmer.

Zündet man eine Kerze an, erhält man ein Licht. Vertieft man sich in Bücher, wird einem Weisheit zuteil. Die Kerze erhellt die Stube, das Buch erleuchtet das Herz.

21. Februar 2010

- Beitrag - Ich bin ein Mad Hatter

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Schon seit dem letzten Jahr fiebere ich auf die Verfilmung von "Alice im Wunderland" hin und da jetzt schon so viele den Test gemacht habe, wollte ich jetzt auch mal schauen wer ich denn in der Welt von Alice wäre. Und tadaaaa.... ich bin ein Mad Hatter.


Gut, Tee stimmt. Aber inwiefern der Rest stimmt, vermag ich nicht zu beurteilen. :D

- Rezension - Lucian - Isabel Abedi [Hörbuch]

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Titel: Lucian
Autorin: Isabel Abedi
Gattung: Jugendroman, Fantasy
ISBN: 978-3-833-72535-7 Pick It!
Verlag: Jumbo Neue Medien & Verlag, 2009






Rebekka Wolf lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Freundin in Hamburg, während ihr Vater in Los Angeles wohnt.  Wie jede andere 16-jährige geht Rebekka gerne auf Partys, tanzt und tratscht mir ihrer besten Freundin Suse über Probleme, Jungs und Liebschaften. Ihr Leben scheint ganz normal zu sein.

Nachdem die Freundin ihrer Mutter ihren Teddy, den sie als Kind immer bei sich trug gefunden hat,  träumt Rebekka von ihrem Tod. Er ist so wirklich, dass sie auch nach dem Erwachen immer noch panisch ist und keine Luft mehr bekommt.  Nachdem sie sich beruhigt hat, geht sie schließlich an ihr Zimmerfenster und entdeckt ihn. Er guckt genau in ihr Zimmer. Er sieht sie. Dies ist der Beginn ihrer Geschichte. Die Geschichte von Rebekka und Lucian – ihrem Begleiter.    

Eine lange Reise der Erkenntnis beginnt. Rebekka sieht Lucian immer wieder. Sie findet ihn, obwohl sie ihn nicht gesucht hat. Es scheint, als ob ein Band zwischen den beiden besteht. Tatsächlich entwickelt sich aus dieser Verbindung eine Leidenschaft, die sinnlicher kaum sein kann. Genau diese Leidenschaft ist das Mysterium, welches zwischen den beiden Liebenden steckt. Warum sind sie so vertraut und doch so fremd? Wer ist Lucian und woher kommt er?

Geschaffen wurde „Lucian“ von Isabel Abedi, die 1967 in München geboren wurde. Ihre Kindheit verbrachte Abedi jedoch in Düsseldorf. Die ausgebildete Werbetexterin hat bis heute ein breites Spektrum an Kinder- und Jugendbüchern veröffentlicht. Darunter fallen zahlreiche Bilderbücher, Vorlesebücher, Erstlesebücher, sowie zahlreiche Kinder- und Jugendromane, welche mitunter als Hörbücher erschienen. Seit dem 02. Februar 2010 ist außerdem die Verfilmung von ihren Kinderbuch „Hier kommt Lola“ im Kino zu sehen.  Mit „Lucian“ veröffentlichte Abedi ihren vierten Jugendroman.

Es ist eine Geschichte von zwei Liebenden, welche eine ungemeine Leidenschaft verbindet. So weit nichts Neues. Viele Liebespaare in der Literatur teilen diese Leidenschaften. Doch hier geht es nicht nur um die Liebe selbst, sondern auch um die Erkenntnis des Seins. Was es bedeutet von jemanden abhängig zu sein und dazu bestimmt ist sein Leben zu retten oder auf ewig ohne ihn Leben zu müssen. Lucian hat eine Aufgabe, die von ungeheurer Schwierigkeit ist und das obwohl er, als auch Rebekka ,durch ihre Träume darauf vorbereitet werden. Lucian muss seinen Schützling Rebekka vor ihrem Tode bewahren.

Es ist eine wundervolle Geschichte, welche durch die Sprecherin Julia Nachtmann stimmungsvoll in Szene gesetzt wird. Sie verleiht „Lucian“ eine Mystik und Spannung, die den Hörer die Luft anhalten lässt. Sowohl lustige, ängstliche und leidenschaftliche Momente schafft sie mit ihrer Stimmfarbe angemessen zu betonen, sodass der Rezipient gar nicht mehr anders kann, als zuzuhören. Es kommt einem beinahe so vor, als sei es Rebekka Wolf, die einem ihre Geschichte erzählt.

Von vorne bis hinten ist „Lucian“ ein gelungener Jugendroman, der neben den Problemen aller Jugendlichen eine Liebesgeschichte erzählt, die ein etwas anderes Ende zu bieten hat. Auch als Hörbuch zu empfehlen, kommt hier nicht nur das geübte Ohr zu einem wahren Genuss.

Fazit: Auf jeden Fall lesens- aber vor allen Dingen auch hörenswert!

Weitere Informationen zum Buch und eine Hörprobe unter: www.abedi-lucian.de
Bewertung: (5 von 5)

19. Februar 2010

- SUB-Zuwachs- Neues von Jokers

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Zwar ist es in den meisten Online-Buchhandlungen üblich, dass der Versand von Büchern kostenfrei ist, dies gilt allerdings nicht für Jokers - außer im Feburar. Grund genug ein bisschen herumzustöbern und ich habe sogar ein paar Sachen gefunden, die gestern angekommen sind. 

Da wäre einmal "Black Monday" von R. Scott Reiss. Nachdem ich schon gehört hatte, welch appetitliche Szenen in diesem Buch beschrieben werden, habe ich mir gedacht, dass das perfekte Geschenk für einen Freund von mir ist, der gerne belanglose Thriller liest.

Für mich habe ich dann aber noch das Hörbuch "Lionboy : Die Jagd" von Zizou Corder und Sophie Zeitz gefunden. Ich hatte schon viel von diesem Buch gehört und die Geschichte klang sehr interessant, auch wenn es definitiv ein Kinderbuch ist. Nachdem ich nun schon bei der dritten von vier CDs bin, muss ich sagen, dass es richtig interessant geschrieben ist. Die eingebauten Themen und Erkenntnisse sind außerdem sehr kinderfreundlich und sprechen einige Diskussionpunkte aus Politik und Gesellschaft an. Da wäre vor allen Dingen das Thema Asthma, aber auch das Klonen und die Genmanipulation.

Als zweites habe ich mir noch "Piraten!" von Celia Rees gegönnt. Ich habe schon vor vielen Jahren die Bücher "Hexenkind" und "Hexenschwestern" von der Autorin verschlungen und erhoffe mir diese Lesefreue ebenfalls bei diesem Historischen Jugendroman. 

Diese wunderbare Eulen-Buchstütze habe ich zwar schon in der letzten Woche ergattert, aber da ich ja erst am Montag richtig gestartet habe, muss ich sie euch jetzt noch unbedingt zeigen. Beim Stöbern bei Amazon habe ich sie entdeckt und mich direkt in sie verguckt. Und, gefällt sie euch auch so gut? :)


17. Februar 2010

- Ich lese gerade - Analytische Vorfreude

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Schon seit der Veröffentlichung von "Limit" freue ich mich darauf den Kollos endlich anzupacken. Schon der Schwarm hat mir mit seinem Facettenreichtum und  seinerGenauigkeit sehr imponiert, weshalb ich es nicht abwarten konnte auch "Limit" endlich zu lesen. Seit Weihnachten liegt nun dieser 1300 Seiten dicke Wälzer in meinem Bücherregal. Jetzt, nach den Prüfungen, kann ich ihn endlich in Angriff nehmen und mich somit auch auf die Lesung von Frank Schätzing in der Tonhalle Düsseldorf vorbereiten.


Ausnahmsweise gleichzeitig lese ich "Die Feuerzangenbowle : Eine Lausbüberei in der Kleinstadt"  von  Heinrich Spoerl im Rahmen einer Seminararbeit. Diese Arbeit umfasst eine Analyse einer Literaturverfilmung im Bezug auf die literarische Vorlage. Da ich in der Regel die Verfilmung eines Buches nicht sehr mag, wollte ich entweder etwas völlig Unbekanntes nehmen oder etwas bei dem mir der Film ohne Vorkenntnis vom Buch gut gefällt. Genau dies ist bei der Feuerzangenbowle der Fall. Ich bin gespannt, was am Ende dabei heraus kommt.

16. Februar 2010

- Rezension - Die Nacht der tanzenden Sterne - Beth Webb

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Titel: Die Nacht der tanzenden Sterne
Autorin: Beth Webb
Gattung: Jugendroman
ISBN: 3570132188 Pick It!
Verlag: cbj, 2007



Erster Satz:
"Alle Sterne tanzten in dieser Nacht, doch die Hebamme hielt nich inne, um sich das Schaupspiel anzusehen. Denn der nasse, schwarze Kopf des Babys bahnte sich bereits mit Schieben und Drehen seinen Weg in die Welt."
In der Nacht in der die Sterne tanzen, sollte er geboren werden – der Sternentänzer. Nur er ist dazu in der Lage ein drohendes Unheil von der Dorfgemeinde abzuwenden. Doch wiedererwartend wird in der Nacht der tanzenden Sterne kein Junge, sondern das Mädchen Tegen geboren. Für den Dorfdruiden Witton ist das unvorstellbar, weshalb er sich trotz der Tatsache, dass Tegen der Sternentänzer ist, mit seinen Druidenbrüdern auf die Suche nach einem männlichen Tänzer macht.

Jahre vergehen ehe Witton sich eingestehen muss, dass das Mädchen, welches in jeder besonderen Nacht geboren wurde tatsächlich der Erretter ist. Doch obwohl Tegen den Segen des alten Druiden erhält, muss sie weiterhin um ihre Akzeptanz bei den Dorfbewohnern und der Gemeinschaft der Druiden kämpfen. Tegen, der Sternentänzer, kommt nicht darum herum sich in verschiedenen Prüfungen zu behaupten, um den Intrigen des eifersüchtigen Druiden Gorgan und der Dorfhexe Derowen zu entgehen.

Die Autoren Beth Webb ist Mutter von vier Kindern, lebte jahrelang in Amsterdam bis sie zurück nach England zog. Die ehemalige Journalistin hat ein Faible für Mythologie und Legenden. Diese Leidenschaft setzt sie in ihrem Jugendroman lebhaft um.

In „Die Nacht der tanzenden Sterne“ hat die Autorin eine Saga geschaffen, welche nicht nur einen tief mythologischen Hintergrund hat, sondern auch zeigt, was es heißt seine Stärken unter Beweis stellen zu müssen und, dass auch Mädchen dazu in der Lage sind einem höheren Zweck zu dienen, als nur Ehefrau zu werden.

Tegen ist ein starker Charakter. Voller Mut, aber auch Zweifel. Mit sich selbst ringend muss sie einige Hindernisse überwinden, um ihre Bestimmung nicht nur zu erkennen, sondern auch zu akzeptieren.

Wie viele andere Helden vor ihr, muss auch sie nicht auf Hilfe verzichten. Griff, ihr Pflegebruder, steht ihr mit Rat und vor allen Dingen Tat zur Seite. Er wird als Blödling bezeichnet und ist wahrlich nicht besonders intelligent oder Wort gewandt. Dafür hat er ein besonders gutmütiges Herz.

Mit einer spannenden Geschichte voller Höhen und Tiefen ausgestattet, ist dieser Jugendroman für groß und klein geeignet. Obwohl die Geschichte sehr voraussehbar ist, besticht sie dennoch von sehr unterschiedlichen und ausdrucksstarken Charakteren. Eine böse Hexe, ein weiser alter Mann als Druide, eine ängstliche Mutter oder die gutmütige Hebamme, bilden ein Konstrukt, welches besonders für Kinder eine leichte Identifikation möglich macht.

Für Kinder und Jugendliche ist der Roman auf jeden Fall interessant und spannend. Für Junggebliebene ebenso. Eine detailreiche Geschichte ist hier zwar nicht zu erwarten, dennoch ist man gespannt ob Tegen durchhält und ihren Weg bis zum Ende gehen wird.

Fazit: Mit „Die Nacht der tanzenden Sterne“ wartet eine schöne Geschichte darauf gelesen zu werden. Mit mehr Tiefsinn, als vielleicht direkt erkennbar, ist sie besonders für Kinder und Jugendliche geringen Alters eine empfehlenswerte Lektüre.

Bewertung: (4 von 5)

15. Februar 2010

- Zitat der Woche - Thema Buchkunst

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Einmal in der Woche möchte ich auch ein Zitat vorstellen, welches ich als besonders anregend empfand und von dem ich mir verspreche, dass ihr ebenfalls Gefallen daran finden werdet.

Hier nun mein erstes Zitat von der Internetseite www.zitate.de zum Thema Buchkunst.
Ein schönes Buch hilft den Gedanken des Autors beim Flug in den Kopf des Lesers.
Rainer Groothuis

14. Februar 2010

- Blogneustart - Stöckchen

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Herzlich Willkommen auf meinem neuen alten Blog!

Heute wage ich einen Neustart, nachdem mein erster Start eher einem Fehlstart glich. Die Arbeit ist mir einfach zu viel geworden, sodass ich es nicht geschafft habe, neben Arbeit und Uni, mein Blog zu unterhalten oder zumindest erst einmal richtig in Fahrt zu bringen. Nun beginnen meine letzten Semesterferien und ich finde das ist der Zeitpunkt schlechthin endlich richtig durchzustarten.

Wenn ihr auf meinen Header guckt, werdet ihr wahrscheinlich denken "Was hat das bitte mit Büchern zu tun?". Das ist richtig, aber auch falsch. Dort oben seht ihr ein Foto von einem besonders geliebten Ort von mir, in meiner momentanen Wahlheimatstadt Duisburg. An dieser Stelle lese ich bei schönem Wetter das ein oder andere Buch. Dort auf der Wiese am Rhein vergisst man schnell das hektische Stadtleben. Deshalb empfand ich es als angebracht ein Foto von einem meiner Lieblingsleseplätze als Header zu verwenden. Ich hoffe es gefällt euch ebenso gut wie mir. :)

Meinen Blogneustart möchte ich mit einem Stöckchen beginnen, was ich zu allererst bei Katrin entdeckt habe. Ich finde das ist ein sehr guter Einstieg, damit ihr einen kleinen Einblick über meine momentane Lesegewohnheiten bekommt und zudem über meine Einstellung zu Büchern (und Kino^^ ) im Allgemeinen. Nun hier mein erster von insgesamt 3 Beiträgen am heutigen Tage.

1.) Was liest Du gerade?
Ich lese gerade "Die Nacht der tanzenden Sterne" von Beth Webb.

2.) Welches Buch hat Dich zuletzt stark beeindruckt?
Hmm... schwer zu sagen, da mich generell viele Bücher auf ihre eigene Art beeindrucken. Aber das letzte was ich wirklich mit purer Erwartung gelesen habe, ist glaube ich "Eden" von Sybille Knauss gewesen, da es neben einer interessanten Geschichte einen tollen Schreibstil hatte.

3.) Sammelst Du irgendetwas?
Alles was mit Büchern zu tun hat, "Die Spiegel"-Jahresbücher (erst seit Ausg. 08, aber ich finde das ist eine tolle Idee für die Zukunft), Asterix Comics.

4.) Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Nein, ich schreibe prinzipiell nicht in Bücher. Dies gilt auch für Widmungen.

5.) Schreibst Du Deinen Namen in Deine Bücher?
Gilt ebenso wie für die Widmungen. Das habe ich nur damals bei meinen Schulbüchern gemacht. Für die Uni brauche ich i.d.R. jedoch keine Bücher, weshalb sich das erledigt. :)

6.) Welches Buch hast Du doppelt?
Ich habe sogar 2 oder 3 Bücher doppelt. Dies ist z.B. bei "Dracula" von Bram Stoker der Fall. Ich habe mir zuerst eine Ausgabe vom Insel-Verlag zugelegt. Dann habe ich mir das Weltbild-Packet mit 50 Klassikern der Weltliteratur schenken lassen. Dort waren dann auch schon ein paar Bücher dabei, die schon mein Eigen waren. Finde ich aber nicht schlimm, da das eine schöne Sammlung ist.

7.) Von wem würdest Du Dir gern was vorlesen lassen?
Definitiv von Ben Becker oder von Alan Rickman. Beides tolle dunkle und aussagekräftige Stimmen!

8.) Sitzt Du im Kino lieber am Gang oder in der Mitte?
Lieber in der Mitte. Falls der Film ganz schlecht ist, kann man dann schnell flüchten. Habe ich schon einmal gemacht, als wir in eine Sneak Preview gegangen sind. Sind dann in einen anderen Kinosaal gehuscht, in dem gerade "Liebe braucht keine Ferien" lief. :D

9.) Welche ist Deine liebste Romanfigur?
Gibt es auch sehr viele. Aber mit zu meinen Favourites gehört Snape. Eine so wunderbar sarkastische Figur und so mysteriös. Ebenfalls klasse finde ich Bartimäus, in dem ebenfalls ein großer Sadist steckt.

10.) Nach welchem System ordnest Du Deine Bücher daheim?
Auch wenn mein Beruf vielleicht andeuten könnte, dass ich wie wild ordne und überordne, macht es bei mir das gute Alphabet, sowie eine Trennung nach Sach- und Unterhaltungsliteratur. Das reicht schon aus, damit ich meine Bücher finde.

11.) Lesen: vor dem ins Bett Gehen oder nach dem Aufstehen
Eher vor dem ins Bett Gehen, da ich generell kurz vor knapp aufstehe und es gerade so noch vor die Tür schaffe, damit ich pünktlich bei der Arbeit oder am Bahnhof erscheine.

12.) Welches Buch würdest Du Deinem größten Feind schenken?
Ich schenke meinen Feinden generell nichts. Und ihnen Bildung oder Unterhaltung Teil werden zu lassen, ist mir noch weitaus fremder. :)

13.) Hardcover oder Paperback?
Hardcover als Staubfänger und Paperback für unterwegs. Generell ist mir das aber gleich, hauptsache es ist ein Buch.

14.) Zeitung aus Papier oder im Netz?
Aus dem lieben Internet. Kostet nicht so viel und ist umweltfreundlicher. (Ok, das letzte zählt nicht. Dann dürfte ich mir nämlich auch keine Bücher mehr kaufen. ;) )

15.) Von welchem Buch bist Du zum ersten Mal so richtig gefesselt worden?
Ja, ich gestehe: Harry Potter. Ich bin erst recht spät zum Lesen gekommen. Mit 12 Jahren hat mir meine Mutter Harry Potter geschenkt und dann ist es um mich geschehen. J.K.Rowling sei Dank.

16.) Deine liebste Literaturverfilmung?
Generell tue ich mich schwer mit Literaturverfilmungen. Ich schaffe es einfach nicht den Film unabhängig vom Buch zu sehen. Dennoch gefallen mir am besten "Herr der Ringe" (sogar besser als die Bücher) und "Charlie und die Schokoladenfabrik".

17.) Tägliche oder wöchentliche Pflichtlektüre?
Besuch von diversen Blogs und ansonsten halte ich mir das offen, da ich mich nicht auf eine Pflichtlektüre festlegen möchte.

18.) Bevorzugte Urlaubslektüre?
Leider reise ich nicht sehr häufig, obwohl ich das gerne möchte. Wenn ich dann mal verreise, möchte ich aber lieber die Welt erkunden. Ein bis zwei Bücher landen meist jedoch trotzdem im Koffer.

19.) Welches Buch sollte jeder Mensch gelesen haben?
Ich bin schon immer froh, wenn ich jemanden finde, mit dem ich meine Leidenschaft teilen kann. Es gibt leider viel zu wenige Leser. Wie ich einmal sagte, als sich ein paar Teenies in der U-Bahn "Feuchtgebiete" gegenseitig vorgelesen haben: Immerhin lesen sie etwas! :)

8. Februar 2010

- Neustart - 15. Februar 2010

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Hallo liebe Leserinnen, liebe Leser,

ja ich habe meinen Blog lange Zeit links liegen gelassen, ihn schlecht behandelt und einfach missachtet. Aber am 15. Februar 2010 ist es soweit - der Blogstart geht in die nächste Runde. Die lang ersehnten Semesterferien beginnen für mich am 10. Februar um 16 Uhr und enden vorraussichtlich am 7. April 2010. Grund genug den Blog mal endlich richtig in Fahrt zu bringen. Schließlich gibt es bis dahin auch einige Events über die ich berichten kann.

Da wäre z.B. die Lesung von Frank Schätzing am 7. März 2010 in der Tonhalle - Düsseldorf, die Leipziger Buchmesse und die Verfilmung von "Alice im Wunderland" von Tim Burton, welche ebenfalls im März in die Kinos kommt.

Des Weiteren werde ich fleißig Bücher rezensieren, die ich entweder schon gelesen habe oder lesen werde.

In freudiger Erwartung (ist ja nicht mehr lange) merkt euch also den 15. Februar 2010 und kommentiert was das Zeug hält.

Grüße
Eure Mandy

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