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12. April 2010

- Rezension - Zerbrechliche Dinge von Neil Gaiman

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Titel: Zerbrechliche Dinge - Geschichten & Wunder
Originaltitel: Fragile Things (Englisch)
Autor: Neil Gaiman
Gattung: Erzählungen, Fantasy
Verlag: Klett Cotta, 2010
ISBN: 978-3-608-93876-0
Preis: 19,90 Euro

Neil Gaiman gehört seit Jahren zu den bekanntesten und beliebtesten Autoren im Fantasygenre. Der 1960 geborene englische Schriftsteller war ursprünglich als Journalist tätig, bis er mit seiner Comicreihe „Der Sandmann“ weltweit bekannt wurde. Seitdem hat er zahlreiche Romane verfasst, welche in der Regel vom Normalen abweichen und der Realität neuen Spielraum geben.

Mit „Zerbrechliche Dinge – Geschichten & Wunder“ ist ein Buch mit mehreren Erzählungen von Neil Gaiman erschienen. Von Geschichten über eine verquerte Wirklichkeit bis hin zu geheimnisvollen Rätseln, die einem nicht immer schlüssig präsentiert werden, erlebt man von ungewöhnlichen Zirkusvorstellungen, über merkwürdige Mädchen auf Partys bis hin zu Kontrabass spielenden Jungen eine Welt, die alltäglich, aber auch befremdend erscheinen kann.

Der Autor erzählt von Epikuräern, die darauf erpicht sind alles zu Essen, was sie bekommen können. Ihre Mahlzeiten sollen vor allen Dingen kurios und nicht gewöhnlich sein. In einer anderen Geschichte stellt er die Welt quasi auf den Kopf. So wird erst am Ende klar, was eigentlich der Realität des Erzählers entspricht. Von Grund auf unterschiedliche Konstellationen werden dargeboten, wobei in den meisten Fällen der Protagonist die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt.

Diese Abwechslung ist in der Hinsicht gut gewählt, da für jeden etwas dabei ist. Leider sind einige Geschichten doch eher enttäuschend zum Ende hin, da der Leser den Hintergrund oftmals gar nicht erfährt und mit vielen Fragen zurückgelassen wird. Dennoch muss man an einigen Stellen schmunzeln, in denen der Autor durchaus gegenwärtige Personen oder Vereinigungen mit einbezieht. So zum Beispiel die schon erwähnten Epikuräer, welche den Gastronauten ähnlich sind.

Fazit: Neil Gaimans „Zerbrechliche Dinge – Geschichten & Wunder“ ist ein Buch, wie es in sich unterschiedlicher kaum sein kann. Es spricht sowohl Leser an, die sich gerne ihr eigenes Ende zusammen spinnen, aber auch diejenigen die gerne mit offenen Karten spielen.

Bewertung: (4 von 7)


Eine Leseprobe gibt es hier.

26. März 2010

- SUB Zuwachs - Die Magier von Montparnasse & Zerbrechliche Dinge

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Heute ist der große Tag gekommen, an dem die ersten Rezensionsexemplare bei mir eintrudeln.



Neil Gaiman ist nicht nur einer der bekanntesten, sondern auch einer der beliebten Autoren in der Phantastik der Gegenwart. Mit "Zerbrechliche Dinge - Geschichten & Wunder" veröffentlicht er insgesamt vierzehn fantastische Geschichten.

Klappentext:
Ein liegengebliebener Leihwagen auf einem einsamen Highway, ein düsteres Zirkuszelt voller versteckter Geheimnisse, die flirrende Hitze der ägyptischen Wüste in ihrer menschenfeindlichen Schönheit - egal, wohin Neil Gaiman seine Figuren führt, sie werden stets mit Abgründen konfrontiert. Abgründen, in denen manch Unglücklicher verloren ging.
Erster Satz, der ersten Geschichte: 
Mir gefällt es, wenn das Leben wie eine Geschichte ist.
Eine Leseprobe findet Ihr hier



"Die Zauberer von Montparnasse" ist bei Klett Cotta das erste Buch von Oliver Plaschka. Der Autor hat zudem bei dem Rollenspiel zu Narnia als Co-Autor mitgewirkt. 
Klappentext:
Zauberer nähren sich von der Verwirrung des Publikums wie Vampire von der Unschuld ihrer Opfer. Paris 1926, ein Varieté am Montparnasse. Eigentlich hatten der Bühnenzauberer Ravi und seine Assistentin Blanche nur ihr harmloses Zauberkunststück im Sinn. Dann aber wird der große Ravi gezwungen, die älteste Regel der Zaubererzunft zu brechen: Vor aller Augen setzt er echte Magie ein.

Erster Satz: 
Die Ereignisse jenes Sonntags im September, die in ein solches Tohuwabohu münden sollten, dass später niemand seine Verwicklung in sie eingestehen mochte (besonders nicht die Mitglieder der Société Silencieuse), entzündeten sich an einer unbedeutenden Kleinigkeit, welche sich unglücklicherweise gerade zum Abschluss unserer sonst recht erfolgreichen Reihe von Vorstellungen im Bobino zutrug.
 Eine Leseprobe findet ihr hier.

Vielen Dank an Klett Cotta für die Bereitstellung von Rezensionsexemplaren.